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Unterschied zwischen PU- und Epoxid-Gießboden
Epoxidharz und PU sind gängige Gussbodenarten. Doch worin genau besteht der Unterschied zwischen diesen Gussbodenarten? In dieser Übersicht erfahren Sie mehr über die Unterschiede und Vorteile der einzelnen Gussbodenarten.
Was ist PU?
PU oder Polyurethane sind selbstnivellierende Gießharze aus zwei Komponenten: dem farbigen Harz und dem Härter. PU ist in einer breiten Farbpalette mit einem schönen, warmen Designer-Look erhältlich. Sie bieten Komfort und eignen sich ideal für Wohn-, Ausstellungs-, Küchen-, Bad- oder Büroanwendungen. PU ist praktisch geruchslos und kann problemlos in geschlossenen Räumen verarbeitet werden. Diese Gießharze werden vorab eingefärbt, um eine stabile und gleichmäßige Farbe zu erhalten.
Es gibt zwei Arten von PU-Gussböden: eine selbstnivellierende Version, die Sie mit einer farbigen Deckschicht abschließen müssen, und eine vollständig UV-beständige Version, die Sie mit einer farblosen Deckschicht abschließen können.
Die Verlegung eines PU-Gussbodens ist die ideale Lösung für Ihre Renovierung. Denn Sie müssen Ihre alten Fliesen nicht herausreißen. Ein Gussboden ist eine Deckschicht, die in einer durchschnittlichen Dicke von 1,5 bis 4 mm aufgetragen wird.
Was ist Epoxidharz?
Epoxidharze sind flüssige Harze, die aus zwei Komponenten bestehen. Einerseits dem Harz und andererseits dem Härter. Beide müssen im richtigen Mischungsverhältnis miteinander vermischt werden. Nach dem Mischen beginnt die Verarbeitungszeit (auch Topfzeit genannt). Innerhalb dieser Zeit muss die Mischung verarbeitet werden. In vielen Anwendungen kann eine dritte Komponente, beispielsweise Sand, hinzugefügt werden, um die Verschleißfestigkeit zu erhöhen und die Kosten zu senken. Epoxidharz-Gussböden sind härter als PU, aber weniger elastisch. Daher ist es sehr wichtig, einen Epoxidharzboden auf einem stabilen Untergrund zu verarbeiten, um Rissbildung zu vermeiden. Epoxidharzböden eignen sich ideal für Geschäfte, Produktionsbereiche, Lagerhallen, Garagen, Werkstätten, Technikräume, Großküchen und Industrieumgebungen.
Es gibt zwei Arten von Epoxidharz-Estrichen: Fließestriche und Kiesböden (Quarzteppiche). Die Zusammensetzung dieser beiden Gussestriche ist unterschiedlich. Der Fließestrich besteht aus Gießharz und ist mit einer PU-Deckschicht versehen. Der Kiesboden besteht aus einer Mischung aus Sand (Kies) und Epoxidharz, die eine strapazierfähige Verbindung ergibt.
Vorteile PU-Boden
Dank der einfachen Verarbeitung und der hohen Elastizität nach der Aushärtung setzen immer mehr Menschen auf PU-Gussböden für Wohn- und Lebensräume. Sie lassen sich problemlos auf zement- und gipshaltigen Untergründen verlegen. Darüber hinaus sind PU-Böden rissüberbrückend und flüssigkeitsdicht.
Schönes glattes Design
Nahtlos
Dauerhaft und in mehreren Farben erhältlich (z.B.: Betonoptik)
Elastisch und in verschiedenen Härten erhältlich
Geringer Wartungsaufwand
Staubmilbenresistent
Schallisoliert
Dauerhaft
Vorteile Epoxidboden
Diese werden üblicherweise in Werkstätten, Garagen und Lagerhallen eingesetzt, wo eine erhöhte Wasser- und Chemikalienbeständigkeit erforderlich ist. Die Druckfestigkeit von Epoxidharz ist zudem höher als die eines PU-Gussbodens, sodass schwere Maschinen darauf platziert werden können. Epoxidharz-Gussböden sind mit verschiedenen Oberflächen erhältlich. Ein Epoxidharz-Gussboden ist zudem vollständig wasserdicht und beständig gegen Fette, Öle und Industriereiniger.
In vielen Farben erhältlich
Vollständig wasserdicht und beständig gegen die meisten Chemikalien
Gewichts-, verschleiß- und schlagfest
Einfache Wartung
Erhältlich in Anti-Rutsch
Nachteile PU-Boden
PU-Gussböden fühlen sich eher weich an und weisen daher keine hohe Verschleißfestigkeit auf. Daher raten wir für gewerbliche Böden, die hoher Beanspruchung ausgesetzt sind, von der Verwendung von PU ab. Auch in Wohnräumen mit Hunden ist eine härtere und verschleißfestere Deckschicht erforderlich. PU-Gussböden sind nicht für den industriellen Einsatz geeignet. Die UV-beständige Variante ist im Vergleich zu Standard-PU-Gussböden oder Epoxid-Gussböden etwas teurer. Verlegen Sie den PU-Gussboden auf einem möglichst trockenen Untergrund, da PU-Gussböden während der Verarbeitung feuchtigkeitsempfindlich sind.
Nachteile Epoxidboden
Epoxidharzböden sind eher hart und wenig elastisch. Dies muss beim Ausdehnen und Zusammenziehen des Unterbodens berücksichtigt werden. Daher raten wir von der Verwendung von Epoxidharzböden bei Fußbodenheizung ab.
Erzeugt Trittschall, geringere Schalldämpfung als PU
Fühlt sich an der Oberfläche kalt an, weniger isolierend
Nicht geeignet bei Verwendung einer Fußbodenheizung
Kratzempfindlich
Leichtes Reißen auf instabilen Oberflächen
Weitere Informationen
Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf, um weitere Informationen zu unseren Produkten zu erhalten.
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